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10 Tipps für gelungene Headlines – So erhöhen Sie die Klickrate für Ihren Content

Die wohl interessanteste Frage gleich zu Beginn: Warum haben Sie sich dazu entschlossen, diesen Artikel zu lesen? Sehr wahrscheinlich ist es, dass die Headline Sie angesprochen hat. Entweder, weil Sie gerade auf der Suche nach Informationen zu diesem Thema waren oder Sie ganz nebenbei neugierig geworden sind. Wenn Sie selbst Content Marketer sind und Ihre Inhalte besser präsentieren möchten, helfen Ihnen die folgenden zehn Tipps zu gelungenen Headlines weiter.


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1. BEZIEHEN SIE DEN LESER MIT EIN

Gute Headlines beschreiben nicht einfach, worum es geht. Sie sprechen den Leser direkt an und zeigen ihm auf, welchen Nutzen er zu erwarten hat. Anstelle von «Die sieben wichtigsten Regeln für einen gelungenen PR-Text» kreieren Sie besser eine Headline wie «7 Regeln für PR-Texte, mit denen Sie Redakteure überzeugen». Beim Lesen der zweiten Headline wird sofort klar, inwiefern der Angesprochene vom Artikel profitieren kann: Die PR-Texte werden künftig so gut sein, dass sie 1:1 in Zeitungen gedruckt werden. Ziel erreicht!

2. DIE ZAHL 10 UND IHRE WIRKUNG

Statistisch gesehen kommt eine Headline am besten an, wenn Sie eine Ziffer enthält. Doch nicht irgendeine. Am beliebtesten ist die Zahl 10, da ihre Wirkung am grössten ist. Aber Vorsicht: Wenn Sie tatsächlich nur fünf oder sieben Tipps und Ideen für Ihren Blog parat haben, blasen Sie ihn nicht künstlich auf, um ihn auf zehn zu erweitern. Denn noch wichtiger als die gewählte Zahl ist ein knackiger und aussagekräftiger Inhalt Ihres Textes. Übrigens: Stellen Sie Zahlen in der Headline immer als Ziffern dar, so werden sie schneller erfasst.

3. MIT EMOTIONEN WÜRZEN

Neben Sachlichkeit und nützlichem Wissen transportieren Sie Fakten immer gut, indem Sie eine Prise Emotionen einfliessen lassen. Hier und da eine Formulierung wie «Diese 10 Garten-Ideen werden Sie begeistern» oder «9 Tipps zur Kindererziehung, die Sie zum Lachen bringen» lockt die Leser an. Warum das so gut funktioniert? Na, wer möchte nicht mal wieder herzhaft lachen oder überrascht werden!? Ausprobieren!

4. BLEIBEN SIE AUF DEM BODEN

Übertriebene Headlines, die früher noch Wirkung zeigten, sind heute absolut out. Sicher, Werbung soll in erster Linie verkaufen, doch Kunden können heute durchaus zwischen übertriebenen Versprechen und fairen Aussagen unterscheiden. Versprechen Sie also nichts, das der Text nicht halten kann und vermeiden Sie Sätze wie «Für immer jung: Die neue Creme mit Wow-Effekt». Solche Aussagen können eher dazu führen, dass potentielle Leser genervt weiterklicken.

5. DIE RICHTIGE LÄNGE

Eine gute Headline sollte mit etwa 81 bis 100 Zeichen auskommen. Jedoch hängt dies auch wesentlich vom Medium ab, das Sie verwenden. Headlines werden heute zum Beispiel speziell für die mobile Nutzung abgeändert und weiter gekürzt, um sie auf dem Handy optimal abzubilden. Nichts ist kontraproduktiver als abgeschnittene Titel.

6. SEO-RELEVANTE KEYWORDS EINBRINGEN

Wenn Sie Headlines für Online-Medien verfassen, vergessen Sie Google dabei nicht! Für ein gutes Google-Ranking sollten Sie immer auch die am häufigsten gesuchten Schlagwörter unterbringen (diese finden Sie zum Beispiel mit Hilfe von Tools wie Google Adwords oder ubersuggest). In Überschriften sollten diese zudem so weit wie möglich vorne stehen. Aber auch hier gilt: Übertreiben Sie es nicht! Keywordstuffing wird von Google abgestraft.

7. ZIELGRUPPE KENNEN UND BENENNEN

Ein guter Artikel richtet sich direkt an seine Zielgruppe. Soll heissen: Der Verfasser hat sich vorher ausführlich mit ihr auseinandergesetzt. Besonders effektiv ist es, wenn Sie die Zielgruppe bereits in die Headline integrieren. Beispiel: «8 Dinge, die Eltern vor der Geburt ihres Kindes abklären sollten». Werdende Eltern werden interessiert klicken, um keine wichtigen Informationen zu verpassen.

8. HEADLINES IM B2B-BEREICH

Im B2B-Bereich geht es hauptsächlich um den Austausch von Fakten und Wissen. Emotionen sind hier zweitrangig. Wichtiger sind Analysen, Anleitungen und Ausblicke in die Zukunft, auf Basis derer Unternehmensentscheidungen getroffen werden können. Fassen Sie sich hier kurz und konzentrieren Sie sich auf die Essenz – das gilt auch für die Headline.

9. ZEIT NEHMEN UND PUNKTEN

Wir werden mit Headlines bombardiert, egal, wohin wir blicken: in Newslettern, auf Social-Media-Kanälen, auf Plakaten, in Magazinen und Zeitschriften. Damit unsere Aufmerksamkeit an einer bestimmten Stelle hängenbleibt, muss dort etwas Aussergewöhnliches passieren. Deshalb: Nehmen Sie sich Zeit bei der Erstellung Ihrer Titel und Headlines. Selten schüttelt man Sie mal eben aus dem Ärmel.

10. FRAGEN IM TITEL

Fragen regen Spekulationen über mögliche Antworten an und wecken so die Neugierde des Lesers. Dieser Umstand liefert Klickanreize. So wirkt die Headline «Bauen Sie beim Online-Marketing bereits auf die richtigen Strategien?» besser als die Aussage: «Die meisten Unternehmen bauen auf die falsche Online-Marketing-Strategie».

Sie haben Lust bekommen, die perfekte Headline zu formulieren? Dann legen Sie gleich los! Mit dem Headline-Analyzer können Sie diese sogar analysieren lassen und bekommen sofort ein Feedback. Viel Spass beim Ausprobieren!

Autor: Ramona Grutschnig


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