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SEO-Wissen to go: Keyword-Recherche mit Online-Tools

Wenn Sie Ihre potentiellen Kunden geschickt auf Ihre Website locken möchten, kommen Sie um das Thema Keywords und Suchmaschinenoptimierung (SEO) nicht herum. Denn: Wenn Sie die relevanten Schlüsselwörter Ihrer Zielgruppe nicht kennen, schreiben Sie sowohl an Ihren Kunden als auch an Google & Co. vorbei. Die Folge: Ihre Kunden finden Sie schlecht bis gar nicht in den zahlreichen Suchergebnissen. Eine sorgfältige Recherche lohnt sich deshalb immer, bevor Sie über die Formulierung Ihrer Websitetexte nachdenken. Lesen Sie weiter und erfahren Sie in unserem Blog-Artikel, mit welchen Tools Sie in wenigen Minuten relevante Keywords finden, mit denen Sie auf Seite eins landen!


Keywordrecherche

Wie funktionieren Keywords?

Keywords – oder auf gut Deutsch Schlüsselwörter – sind Wörter, mit denen User in Suchmaschinen nach Informationen, Dienstleistungen oder Produkten suchen. Für die eigene SEO-Strategie sind sie ein wesentlicher Baustein, weshalb Sie stets genügend Zeit in die Keyword-Recherche investieren sollten. Leisten Sie diese wichtige Vorarbeit, damit Ihnen beim Schreiben dann nicht die Puste bzw. die Formulierungen ausgehen und Sie abwechslungsreiche Texte erstellen können.

Die Keyword-Recherche muss jedoch nicht den ganzen Tag dauern, sondern effektiv sein. Alles, was Sie dafür benötigen, sind die richtigen Online-Tools. Mit ihnen finden Sie im Handumdrehen heraus, wie oft Internetnutzer welche Suchbegriffe eingeben, wie stark Ihre Mitbewerber sich auf diese Suchwörter fokussieren und welche verwandten Begriffe es gibt, die Sie als Synonyme verwenden sollten.

Dazu ein kleines Beispiel:

Kathrin möchte in St.Gallen zum Coiffeur gehen. Da sie neu in der Stadt ist, sucht sie z. B. über Google nach dem Long Tail Keyword «Coiffeur in St.Gallen». Nun spuckt die Suchmaschine passende Resultate aus, denn die beiden Keywords sind hier «Coiffeur» und «St.Gallen». Dieses einfache Beispiel zeigt das grundlegende Prinzip von Keywords, nämlich: Suchdiensten zu zeigen, dass Ihre Website jene Informationen liefert, die Interessenten suchen. Im nächsten Abschnitt erklären wir Ihnen daher, welche Tools Sie sich näher anschauen sollten, um Suchende für sich zu gewinnen.

Online Keywords finden: Welche Tools gibt es?

Heutzutage können Sie aus einer Fülle von kostenlosen sowie kostenpflichtigen Tools wählen. Meistens sind dies Webseiten mit Registern oder auch komplette Software-Tools. Ein ganz einfaches Werkzeug ist Google Suggest, weshalb im Folgenden beschrieben wird, was damit alles möglich ist.

Google Suggest – die einfachste Lösung

Google Suggest

 

Für eine simple Abklärung oder schnelle Recherche empfiehlt sich Google Suggest. Dafür geben Sie einen Begriff in die Suchleiste ein und sehen dann, welche Vorschläge Google ergänzt. So erhalten Sie einen raschen Überblick über häufig eingegebene, also die meistgesuchten Keywords. Das klappt wunderbar und für einen ersten Eindruck genügt das auf jeden Fall.

Tipp: Mit einem Leerschlag vor einem Keyword werden auch Vorschläge für Ergänzungen davor angezeigt. Das hilft besonders dabei, Ideen zu finden, auf die man selber nicht kommt.

Leerschlag vor einem Keyword

Google Keyword Planner – mit einem kleinen Trick klappt’s

Wenn Sie den Google Keyword Planner zum ersten Mal öffnen, könnten Sie vielleicht etwas verwirrt sein, denn so wie in den meisten Anleitungen und Erklärungen versprochen, sieht er leider nicht aus.

Exkurs: Wenn Sie bereits eine Kampagne angelegt haben, können Sie diesen Abschnitt überspringen. Falls nicht, erfahren Sie jetzt, wie Sie mit einem kleinen Trick trotzdem ans Ziel kommen.

Google Keyword Planner

Damit Sie Keywords recherchieren können, müssen Sie mindestens eine Kampagne anlegen. Melden Sie sich dafür in Ihrem Google-Konto an. Danach werden Sie aufgefordert, eine Kreditkarte zu hinterlegen. Aber keine Angst, daraus entstehen noch keine Kosten. Denn sobald die Kampagne angelegt ist, pausieren Sie diese wieder und sparen sich das Geld. Wenn Sie ganz sicher gehen möchten, können Sie noch zusätzlich das Tagesbudget auf 1.– herunterschrauben. So sind Sie auf der sicheren Seite und in fünf bis zehn Minuten ist das bereits erledigt.

Beim Öffnen des Google Keyword Planners erscheint folgende Auswahl. Für Ihre Recherche entscheiden Sie sich für die linke Schaltfläche «Neue Keywords entdecken».

Google Keyword

Jetzt können Sie diverse Begriffe eingeben und sehen direkt, ob diese für Google relevant sind. In unserem Beispiel haben wir überprüft, was die Keywords «Altbau Wohnung Winterthur» hergeben. Es zeigt sich, dass es nur ein sehr geringes Suchvolumen gibt und zusätzlich keine Angaben zum Wettbewerb, also der Konkurrenz, vorhanden sind.

Google Keywords

Etwas weiter unten sehen Sie, nach welchen Keywords intensiver gesucht wird. Altbauwohnungen in Winterthur scheinen nicht sehr gefragt zu sein, somit wäre es wohl geschickter, einfach die Keywords zu verwenden, die mehr Suchanfragen und idealerweise wenig Konkurrenz pro Monat aufweisen.

Um ein aussagekräftiges Gesamtbild zu erhalten, empfiehlt es sich, mindestens drei, besser jedoch fünf verschiedene Kombinationen aus unterschiedlichen Keywords auszuprobieren. Die Ergebnisse lassen sich dann auch ganz einfach als Bericht (Excel-Datei) herunterladen.

Weitere Tools: SISTRIX Toolbox, keyword-tools.org, Answer the Public, Seorch Suggest

Natürlich gibt es neben den Diensten von Google noch jede Menge andere Möglichkeiten, Keywords zu finden und zu überprüfen. Sehr bekannt ist die SISTRIX Toolbox. Allerdings geht es hier nicht ohne Registrierung los. Wenn Sie sich von diesem Dienst überzeugen möchten, können Sie ihn 14 Tage lang kostenlos testen. Auf der Website finden Sie ebenfalls viel Know-how, wenn Sie Einsteiger in Sachen Keyword-Recherche sind.

Eine weitere Option sind Webseiten wie keyword-tools.org. Die Recherche ist kostenlos und erfolgt ohne Registrierung. Dafür sind die Informationen eingeschränkt und die Suche ist örtlich auf Deutschland begrenzt.

Answer the Public liefert nach Eingabe eines Keywords eine Reihe an Fragen und Aussagen, die Aufschluss über die Interessen und Suchintentionen von Usern geben. Die Ergebnisse orientieren sich an den klassischen W-Fragen, geben jedoch keine detaillierten Zahlen zur Häufigkeit etc. an. Dieses Tool hilft Ihnen aber beim Schreiben von Texten, denn Sie erfahren, wie Internetnutzer ihre Suchfragen formulieren. Wenn Sie bei der Texterstellung also auf eine natürliche Sprache achten und eben solche Textbausteine, Fragen und Phrasen einbauen, wie Ihre Zielgruppe sie stellt, dann erhöhen Sie Ihre Chance auf eine gute Sichtbarkeit im Web.

Mit Seorch Suggest können Sie sich auf die Suche nach Long Tail Keywords machen und erhalten Ergebnisse aus mehreren Quellen, darunter Google, Google Shopping, Amazon, YouTube und Wikipedia.

Fazit: Keyword-Recherche ist kein Hexenwerk, aber die Basis

Die Suche nach passenden Keywords muss nicht schwierig oder mühsam sein. Eine ganz einfache und unkomplizierte Methode ist sicherlich Google Suggest. Etwas schwieriger einzurichten, dafür aber vielfältiger nutzbar, ist der Google Keyword Planner, der mit detaillierten Informationen dienen kann. Aber auch wenn Sie sich nicht auf Google verlassen möchten, finden Sie zusätzlich eine Vielzahl an Webseiten und Diensten für Ihre Keyword-Recherche im Internet. Nehmen Sie diesen Baustein Ihrer SEO-Strategie ernst, um mehr Klarheit über den Informationsbedarf Ihrer Zielgruppe zu erhalten. Erst dann sollten Sie sich auf die Erstellung Ihres Website Contents stürzen.

Brauchen Sie Hilfe bei der Wahl der passenden Suchbegriffe für Ihr Projekt? Keywords sind unsere zweite Muttersprache und unsere Texte perfekt darauf abgestimmt. Schreiben Sie uns eine E-Mail an info@jollywords.com und gemeinsam bringen wir Sie und Ihre Marke ganz nach vorn – gern auch mit einem modernen responsive Webdesign, mit dem Sie aus der Masse herausstechen!

LesetippWenn Sie sich für SEO-optimierte Texte interessieren und wissen möchten, was Sie neben den Keywords noch beachten sollten, empfehlen wir Ihnen unseren Blog-Artikel «Content is King: Kann SEO Content ruinieren?» Darin erfahren Sie auch, warum Sie es trotz aller Bemühungen mit den Keywords nicht übertreiben sollten.

 

Autor: Clemens Pircher


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